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San1

2018

Bilten, Rapperswil, Alp Egg

Vereinsreise nach Bilten, Rapperswil, Alp 

Mal schauen, ob ich für die heutige Reise alles dabeihabe: Steigeisen, Klettergurt, Eispickel, Seil, Biwackschlafsack. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Hypoglykose? Der Blick ins tolle Ausflugsprogramm von Corinne und Bruno klärt auf: wir werden heute zwar Berge von Nahem sehen, das sind dann aber eher Berge von Schokolade. Immerhin, gegen die Hypoglykose sollte das helfen. Oder wie war das schon wieder mit der Einnahme von fetthaltigen Süssigkeiten, welche durch den hohen Fettanteil zu einer langen Verzögerung der Zuckeraufnahme im Körper führen und deshalb ungeeignet sind bei Hypoglykose?

Kurz nach 7:45 Uhr fahren wir in Wil ab Richtung Bilten, wo sich die Schokoladenfabrik Läderach befindet. Auf dem Programm steht eine Führung durch die Firma mit anschliessender Einkaufsmöglichkeit. Man muss kein Hellseher sein, um zu realisieren, dass diese Einkaufsmöglichkeit sicher rege genutzt werden wird! Doch eins nach dem anderen.

"Wie ein Sack Flöhe" müssen sich Corinne und Bruno gesagt haben, als sie versuchten uns alle pünktlich und geeint für die Führung durch die Firma Läderach beisammen zu haben. Denn der Anblick der vielen verschiedenen Schokosorten liess bei dem einen oder anderen Samariter die Glückshormone durchgehen. Der Mond hätte auf die Erde fallen können, sie hätten es nicht bemerkt!

Mit leichter Verspätung beginnt eine sehr interessante Führung unter der kundigen Leitung von Claudio Sostizzo, Abteilungsleiter Schoggi-Erlebnis der Firma Läderach. Von der Bohne bis zum fertigen Produkt wird jeder Schritt erklärt. Vor allem die Feinheiten bei der Veredelung überraschten viele. Den Unterschied zwischen Milchschokolade, dunkler und weisser Schokolade kennt jeder. Aber kann er die Herstellung von Schokolade auch im Detail beschreiben? Fermentation, Infrarottrommel, Debakterisierung, Schlagmessermühle, Kakaonibs-Röstung? Zumindest die aufmerksamen Samariter können es jetzt...

Um 10:45 Uhr fährt unser Heini Car weiter Richtung Schmerikon. Die Fahrt dauert nicht lange und um 11:15 Uhr sind wir im Restaurant Seehof in Schmerikon zu Gast, wo es einen feinen Salat plus Spaghettiplausch zu essen gibt.

Anschliessend sind drei verschiedene Varianten von Siesta angesagt: Sportsiesta mit 12 km wandern, Gemütlichsiesta mit einer 7.5 km langen Wanderstrecke und Ruhesiesta ganz ohne Wanderung. Die Strecke ist echt zu empfehlen. Meist entlang des Sees bietet sich dem Wanderer eine wunderschöne Aussicht. Einige Samariter nahmen während der Wanderung auch gleich noch ein kurzes Bad zur Abkühlung. Kein Wunder bei dem wunderbar schönen Wetter.

Nach und nach treffen sich alle Samariter in Rapperswil und gönnen sich etwas Feines in den umliegenden Restaurants. Am Beliebtesten scheint die Eisdiele gleich am Hauptplatz zu sein, welche phasenweise unserem meist sehr gut gefüllten Vereinslokal punkto Anwesenheit von Samaritern nicht unähnlich sieht.

Um 16:30 Uhr geht es mit dem Bus weiter in Richtung Alp Egg. Für den Schreiberling jedoch endet hier die schöne Reise, da er nach Zürich muss. Er verabschiedet sich von allen Samaritern und natürlich von Corinne und Bruno und möchte ihnen auch hiermit noch einmal von ganzem Herzen für den gelungenen Tag danken. Es sind diese schönen Reisen, welche unter vielen anderen tollen Erlebnissen die Schönheit und Attraktivität unseres Vereins ausmachen!!!

Bericht: SD